Cornelia Böhnisch

arbeitet als Choreographin und Tänzerin.
in Tübingen (Deutschland) geboren und aufgewachsen. Lebt und arbeitet in Österreich.

Ihr künstlerischer Ursprung liegt in der klassischen Musik.
Sie lernte als Kind Geige und Klavier und gewann einige Preise bei „Jugend musiziert“.

Dann: Studium Zeitgenössischer Tanz am Bruckner Konservatorium Linz (jetzt Bruckner-Privatuniversität) unter Esther Linley. Abschluss: Bachelor of Arts

Sie arbeitete u.a. am Düsseldorfer Schauspielhaus, Lindenhoftheater Melchingen; für das Künstlerkollektiv "goldextra", weiters Zusammenarbeit mit den ChoreographInnen/RegisseurInnen (alphabetisch):
Daniel Aschwanden, Editta Braun, Rose Breuss,
Sigfried Bühr, Myrto Dimitriadou, Astrid Griesbach,

Claudia Heu, Georg Hobmeier, Paul Horn, Klaus Obermaier, Mårten Spangberg, Akemi Takeya, Theodoros Terzopoulos u.a.

Für das Toihaus Theater, Salzburg, produzierte sie folgende Stücke "1000 weisse Pferde - tanz die Riefenstahl" (2006)
"Mystere et Misere" (2008)
"Landschaft mit Katastrophe"(2009),

„feed and bleed“ (2011)
„Love Sex Death Japan“ (2012)
und wirkte in vielen toihaus theater Produktionen mit;

2010/11 war sie mit dem Auslandsstipendium des österreichischen Bundesministeriums für Kunst und Kultur in Berlin und Tokyo. Im Februar 2013 war sie Artist in Residence bei Tokyo Wonder Site in Tokyo.

2015 initiierte und leitete sie die Projektreihe „Tanzwut“ am toihaus theater, Salzburg. Eine siebenteilige Reihe mit Symposium, Seminar, Installationen und Performances.

Seit mehreren Jahren ist sie Leitungsmitglied des toihaus theater, Salzburg, seit 2014 stellvertretende Obfrau des Vereins. 

Bildnachweis:

Ela Grieshaber, Christian Gappmaier, Micha Elias Pichelkastner, Stefan Aglassinger, Pia Streicher, Martin Holtkamp