"Wild und unbändig"

Mystère et misère 

Eine getanzte Sauerei

 

 

 

 

Auf der Suche nach einem fiktiven Ritual zwischen Passion, Resurrektion und Erektion. 

 

Georges Batailles „Geschichte des Auges“ inspirierte hier, nach den Wurzeln von Gut und Böse Ausschau zu halten, das „Böse“ im Tanz zu fassen und die verlorene Katharsis zu finden. Denn Tanz, Theater, Musik, Sexualität und Religion ist eines gemein: das Animalisch-Menschliche. 

 

Zwischen Exegese und Ekstase, zwischen G-Punkt und Gottsuche bereit für die Todsünde - und dabei doch nur eines findend: Erlösung.

 

 

„Wild und unbändig, weich und lieblich. Ihre Verrenkungen waren wie kleine Lähmungen, der Tanz wie eine Balz, der Höhepunkt ein kleiner Tod. Ein sanftes Spiel mit Voyeurismus und heimlichen Fantasien der Zuschauer, die sich mal behütet fühlten, dann wieder hilflos und ohne Haftung wie die Augäpfel unter ihrem Körper.“ 

Stephan Kliemstein, Salzburger Nachrichten, 14.04.2008

 

„Ein Beispiel für die Weiterentwicklung des Tanzes in Salzburg, das Mut macht und hoffen lässt."

Salzburger Volkszeitung, 17.10.2008

 

Vorstellungen: 

 

Toihaus Theater Salzburg 

tanzhouse-festival Salzburg

 

 

Produktion:

Toihaus Theater, Salzburg

Cornelia Böhnisch: Idee, Choreographie, Tanz.

Herbert Pascher: Musik.

Katharina Schrott: Choreographische Begleitung.

Scotch Maier: Dramaturgie.

Roger Greven: Licht.

Bratislav Zlatovic: Technik.